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| Anfrage: Einbürgerungen in der Stadt Hagen

Die FDP-Fraktion fragt zur nächsten Sitzung des Rates am 26.02.2015 wie folgt an:

  1. Wie viele Einbürgerungsanträge wurden im Jahr 2014 durch die Verwaltung insgesamt bearbeitet?
  2. Wie viele Einbürgerungsverfahren wurden im Jahr 2014 erfolgreich abgeschlossen?
  3. Wie viele Einbürgerungsanträge mussten zurückgewiesen werden, bzw. konnten nicht abschließend bearbeitet werden?
  4. Was sind die häufigsten Gründe für eine Zurückweisung von Einbürgerungsanträgen bzw. einem nicht erfolgreichen Abschlusses des Verfahrens?
  5. Was ist der durchschnittliche Bearbeitungszeitraum eines Einbürgerungsantrages in Hagen?
  6. Wie viele Menschen erfüllen momentan in Hagen die vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen zur Einbürgerung (grobe Schätzung reicht)?
  7. Gibt es spezifische Initiativen der Verwaltung jene Menschen, die die vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllen, über die Vorteile einer Einbürgerung zu informieren bzw. auf diesem Prozess aktiv zu begleiten.

Begründung:

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die Menschen in unserer Stadt über die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft zu informieren und sie dazu zu motivieren. Insbesondere ermöglicht die deutsche Staatsbürgerschaft das aktive und passive Wahlrecht und fördert damit die Teilhabe am politischen Leben. Weiterhin werden durch eine Einbürgerung aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten geklärt, die Arbeitsaufnahme, z.B. im öffentlichen Dienst wird erleichtert, und sie verschafft Zuwanderern die Möglichkeit sich eine dauerhafte Zukunft in Deutschland aufzubauen.

Hagen als Stadt mit der Zielsetzung einer ausgeprägten Willkommenskultur sollte daher nicht nur Einbürgerungsanträge wohlwollend begleiten, sondern auch Menschen mit den entsprechenden Voraussetzungen über die Vorteile der Einbürgerung intensiv informieren und zur Einleitung des Einbürgerungsprozesses animieren.

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